Lyonel-Feininger-Galerie

Abenteuer Comic - Das Superhelden Special

Vom 3. Mai bis 12. Juni 2017 bieten unsere neuen Museumsbotschafter nachmittags Workshops für Kinder ab 8 Jahren an. Wer Lust hat mit zumachen, meldet sich bitte an unter 
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Abenteuer Comic.
Lyonel Feininger und die Erfindung des Comic

PostkarteGrafik

Mickey Mouse, Gregs Tagebuch - jeder kennt Comics, jeder liest Comics, jeder hat Comics. Und wer hat das Comic erfunden? - Was hat Lyonel Feininger damit zu tun? - Das Abenteuer Comic kann beginnen!
Wir wollen mit Euch (8-18 Jahre) eine Reise rund um das Comic unternehmen - dabei werden wir es zwar nicht schaffen alle Comics zu lesen, aber wir treffen Superhelden und deren Erfinder und wollen unbedingt erkunden, wie man eine Geschichte erfindet, Figuren zeichnet und ein eigenes Comic drucken lässt.

Voraussetzung: regelmäßige Teilnahme,
immer Montag von 15-17 Uhr
in der Lyonel-Feininger-Galerie.

Übrigens: KostNix
Aber Achtung: Abenteuer Comic ist ansteckend!

Bist Du neugierig?
Dann melde Dich bei Annette Fischer:
Telefon: 03946 - 689593855
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Abenteuer Comic - Das Projekt 2016

„Das Abenteuer geht weiter“ heißt die dritte Ausstellung des Projektes Abenteuer Comic.
Wieder haben sich Jugendliche ein halbes Jahr lang intensiv mit Lyonel Feininger, seinen Comics und dem Comic-Zeichnen beschäftigt. Die Ergebnisse präsentieren die jungen Quedlinburger vom 22. Oktober 2016 bis zum 29. Januar 2017 im Projektraum der Lyonel-Feininger-Galerie. Besucher können sich auf viele selbst gezeichnete und farbig gestaltete Comics, neu erfundenen Comic-Helden und einen etwas anderen Blick auf die Kunst Feiningers freuen.

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Abenteuer Comic - Das Projekt 2015

Es gibt viele spannende und einfache Tricks, wie jede*r ein tolles Comic mit witzigen Figuren zeichnen kann.

Comiczeichnen

 

 Abenteuer Comic - Das Projekt 2014

 AusstellungPlakat

10 Jugendliche aus Quedlinburg haben sich im September 2014 auf das „Abenteuer Comic“ in der Lyonel-Feininger-Galerie begeben. Seitdem haben die Jugendlichen viel über Lyonel Feininger und über Comics gelernt. Außerdem haben sie kennengelernt wie ein Museum funktioniert, wie ein Comic gezeichnet wird und wie eine Druckgrafik entsteht.
Nun beginnt ein neuer wichtiger Schritt dieses Projektes. Die Jugendlichen schlüpfen in neue Rollen und geben ihr Wissen an andere Kinder weiter. Dazu werden sie im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 26. März jeden Montag und Donnerstag jeweils um 13.30 Uhr eine Führung von Kindern für Kinder anbieten. Dazu können sich gerne noch Gruppen von 6-8 Kindern im Alter von 6-12 Jahre anmelden, die Comics mögen und noch etwas über Lyonel Feininger erfahren möchten.
Anmeldung bitte unter 03946 - 689593855.
Den Abschluss des Projektes bildet eine Ausstellung. Zur Eröffnung am 28. März um 14.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen, die sich über die Ergebnisse dieses Projektes informieren und mit dem Thema Comic auseinander setzten wollen.

Text von Jamie und Dustin über den Druckworkshop:
Unser Druckworkshop fing an mit dem Fertigen von Gipsplatten. Aus Ton haben wir einen Rahmen gedrückt. Wir haben Wasser und Gipspulver zusammen gemischt und in den Rahmen reingegossen. Aus Comics haben wir verschiedene Motive herausgesucht. Danach haben wir die verschiedenen Motive in die Druckplatten geritzt. Wir haben die Druckplatten mit Tiefengrund bemalt, dass man darauf Farbe malen kann. Wir wollten es drucken, doch es hat nicht geklappt. Aber wir haben es auf den nächsten Montag verlegt.
(10.01.2015)

Text von Celine und Vanessa:
Wir sind in die Feininger-Galerie gegangen und haben Aufgabenblätter bekommen. Es ging um eine Museumstour. In fast ganz Quedlinburg sind wir dann rumgegangen. Wir mussten verschiedene Stationen (in Museen; Kirchen) abarbeiten. Bei den Museumsstationen haben wir verschiedene Adressen gekriegt, um das Museum zu finden. Auf den Zetteln standen Fragen. Zum Beispiel: Was wird gesammelt? Was wird geforscht? Was wird restauriert? Wie wird es an Kids vermittelt? Und zum Ende sind wir zum Wipertihof gegangen und haben warmen Kakao mit Schlagsahne getrunken.(15.12.2014)

Text von Gunnar:
Wir - die Feininger Leute - haben heute drei Rundgänge gemacht.
Einmal mit Frau Fischer; da waren wir im Museum und konnten uns ein schönes Bild aussuchen, das wir besprechen könnten. Danach mit Frau Prell; sie hat uns alles über Feininger vorgelesen. Es war interessant. Wir waren dann noch mit Frau Lacher in der Grafikwerkstatt. Da hat uns Frau Thimann alles so über wie viel Lux die Bilder nur haben dürfen und wie viel Feuchtigkeit sie haben dürfen erzählt. Es war ein schöner Tag.
(1.12.2014)

Text von Paul über den Besuch im Gleimhaus:
Im Gleimhaus werden die "3 Bs" gezeigt (Bücher, Briefe, Bilder). Johann Wilhelm Ludwig Gleim hatte viele Freunde. Er hat mit allen Freunden Briefe geschrieben und mit einigen besonders Viele. Mir haben die Bücher am Besten gefallen. Johann Georg Jacobi hat einen Geburtstagsbrief an Gleim geschrieben. Wir konnten den originalen Brief sehen. Jacobi hat comicartige Zeichnungen in die Briefe gemacht.
(November 2014)

Text von Tom:
Das Comicprojekt ist sehr schön, man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Man kann z.B. - Comics malen, - Comics lesen, - Comics erkunden. Man kann die Comics von Feininger lesen und anschauen. Man kann Feininger erkunden. Man kann eine Exkursion ins Gleimhaus machen. Man kann das älteste Comic erkunden.
(November 2014)

Text von Louis und Max über den Comiczeichen-Workshop:
Wir haben gelernt, wie man Panels erschafft. Wir haben gelernt, wie man eine Comic-Geschichte entwickelt. Er (Jonas Möhring von 123comics) hat uns gezeigt, wie man die Gefühle einer Figur ausdrückt.
Es hat mir nicht gefallen, dass der Comiczeichner keine seiner Comics mitgebracht hat. Mein Freund und ich haben ein Comic entwickelt.
(November 2014)

Text von Vanessa über einen Workshop des Deutschen Museumsbundes e.V. in Berlin:
Am 12.10.2014 fuhr ich nach Berlin mit zwei Begleiterinnen und einer anderen Schülerin (Lea, 16) aus Halberstadt. Los ging es am Bahnhof in Quedlinburg. Nach einer einstündigen Fahrt mussten wir in Magdeburg umsteigen. Nach unserer Ankunft in Berlin sind wir ins Kino „Sputnik“ gegangen. Wir sahen einen Film über Rentner, die in einer Wohngemeinschaft mit Studenten leben. Nach dem Film sind wir ins Hotel „Relaxa“ gegangen und haben dort Abendbrot gegessen.
Am nächsten Tag sind wir dann ins Technik-Museum gegangen. Dort haben dann verschiedene Gruppen ihre Projekte vorgestellt. Danach haben wir eine Führung durchs Technik-Museum gemacht. Es war sehr spannend. Besonders interessant waren die großen Flugmodelle, Maschinen, Motoren und vieles mehr. Dann sind wir in die Berlinische Galerie gegangen und haben dort Schablonen von Künstlern angefertigt. Als wir damit fertig waren, sind wir in eine Pizzeria namens „Jasmin“ gefahren und haben dort Abendbrot gegessen. Am nächsten Tag sind wir in ein Spektrum gegangen und haben dort experimentiert mit ca. 150 Experimenten. In diesem Spektrum gab es mehrere Etagen (Bsp.: Hören, Schwerelosigkeit…). Am letzten Tag sind wir auf den Alexanderplatz gewesen und haben uns den Fernsehturm angeguckt. Dann sind wir um 15:02 Uhr mit dem Zug wieder nach Quedlinburg gefahren und waren dann so gegen 18:30 Uhr in Quedlinburg.
(23.10.2014)

 

Museum macht stark!
Abenteuer Comic - Lyonel Feininger und die Erfindung des Comics

Mickey Mouse, Mosaik, Hägar, Graphic Novel, Mangas oder Gregs Tagebuch; die Erscheinungsform und der Zeitgeschmack von Comics sind sehr unterschiedlich, aber zu jeder Zeit wurden und werden diese Hefte und Bücher gerne gelesen. Das zeugt davon, dass Kinder und Jugendliche ihre Erlebniswelten, Bedürfnisse und Wünsche auf eingängige Art und Weise gespiegelt finden.
Comics dienen als Brücke von der Welt der Kinder und Jugendlichen in das museumspädagogische Projekt der Lyonel-Feininger-Galerie.
Lyonel Feininger ist bekannt als herausragenden Maler und Grafiker der klassischen Moderne zwischen Kubismus und Bauhaus. Sein Werk umfasst jedoch auch Karikaturen und Bildzyklen; somit kann er zu den ersten Comiczeichnern gezählt werden. Zwei Serien aus seiner Hand erzählen von Kindern, die aus ihrer restriktiven Alltagswelt auszubrechen suchen.

Das Abenteuer Comic kann beginnen: Die Geschichte des Comic wird spielerisch und ernsthaft ergründet. Die unterschiedlichen Ausstellungen und Arbeitsbereiche der Lyonel-Feininger-Galerie werden erkundet. Parallel dazu soll Quedlinburg als ein Ort mit regem künstlerischen Leben kennen gelernt werden. Drucktechniken werden ausprobiert, die im Schaffen Feiningers eine Rolle spielten, z.B. Holzschnitt und Radierung. Die künstlerische praktische Arbeit beinhaltet des Weiteren die Erarbeitung einer eigenen Story, den zeichnerischen Entwurf und die Anfertigung eines Comicstrips.
Am Ende des Projekts werden die Teilnehmer ein eigenes Werk in der Hand halten. Durch die Erarbeitung des eigenen Comics, durch die die Beschäftigung mit Feiningers Leben und Werk sowie die Bekanntschaft mit der Arbeit des Museums werden nicht nur Zugänge zu Kultur und Kunst eröffnet und somit eine erweiterte Teilhabe am kulturellen gesellschaftlichen Leben ermöglicht, sondern auch eine Möglichkeit erlernt, die eigene Persönlichkeit auszudrücken.

 

Innerhalb des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) schreibt der Deutsche Museumsbund e.V. das Aktionsprogramm „Von uns - für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“ aus.
Der Antrag zur Förderung der Maßnahme „Abenteuer Comic. Lyonel Feininger und die Erfindung des Comics“ der Kooperation der Ernst-Bansi-Ganztagsschule, des Kulturzentrums Reichenstrasse und der Lyonel-Feininger-Galerie wurde bewilligt.
Seit September 2014 läuft das Projekt mit den Jugendlichen.

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